[V] Psychologische Katalysatoren (durchbrechen)

Verschwörungserzählungen sind weiter verbreitet und wir empfänglicher dafür, als wir es uns wünschen würden – auch weil sie einen seelischen Nutzen für uns haben. Im letzten Teil der Reihe soll es nun um innere Faktoren gehen, die die Wahrnehmung und damit auch den Erfolg von Verschwörungsmythen auf der öffentlichen Arena, beeinflussen. Am Ende gibt es außerdem einige Tipps, wie wir der Verbreitung von Verschwörungserzählungen entgegnen können.

[IV] Verschwörungen für die Seele

Letztlich befriedigt der Glaube an Verschwörungen Bedürfnisse, die wir alle in unterschiedlicher Art und Ausprägung haben. Einfach gesagt: (1) Wir fühlen uns gerne sicher, wissen daher gerne Bescheid, (2) möchten uns in einer Gruppe wohl und manchmal auch überlegen fühlen und (3) brauchen eine Welt, die irgendwie Sinn macht. Das dient dem Selbstwert, der Selbstwirksamkeit und befriedigt unser inneres Herdentier. Was das im einzelnen Bedeutet, habe ich in Teil vier der Reihe über Verschwörungsmythen zusammengefasst.

[III] Trollt Euch! …oder lieber nicht?

Schnelle Kommunikationswege, zigfache Vervielfältigung scheinbare Omnipräsenz von Inhalten – das sind wesentliche Katalysatoren von Verschwörungserzählungen. Nach einer ersten Einführung und einer Charakterisierung der Menschen hinter den Mythen, geht es dieses Mal um die Rolle der Medien und ihrer Trolle. Sind sie die Wurzel allen Übels? Im Beitrag über die Herkunft von Verschwörungmythen ist zu lesen, …

Sunrise

Freiheit: Recht oder Pflicht?

Alle wollen frei sein – darüber herrscht weitestgehend Einigkeit. Und doch streiten wir um Freiheit wie lange nicht. Warum ist das so? Führen wir eine Pflicht aus oder verteidigen wir ein Recht? Vielleicht ja beides. (Update: Mit einem Kommentar zu #blacklivesmatter)