DemocraGPT: Can we learn to stay in difficult conversations?

What if generative AI did not make conversations easier – but gave us a safe place to experience why they become difficult in the first place? For quite some time, my research has revolved around a deceptively simple question: Why do people resist? What happens when we feel restricted, judged, pushed, or told what we must think or do? And …

Abendzeitung mit dem Titel „Demokratie kommt nicht aus der Steckdose"

Prokrastinierende Promovierende sorgt sich um den Lokaljournalismus.

„Berlin. Prokrastinierende Promovierende sorgt sich um den Lokaljournalismus.“ So oder so ähnlich hätte ich den Aufmacher für die Radionachricht geschrieben, oder meinen Zeitungsartikel genannt, als ich noch im praktischen Journalismus gearbeitet habe heute hat die Alliteration immerhin dazu gereicht, dass Du diesen Post liest, danke. Ich habe das ZDF Magazin Royale von letzter Woche gerade …

Stollen, Streit und Stille Nacht – Diskurstraining unterm Weihnachtsbaum

oder: „Ho, ho, ho…ffentlich bleibt’s dieses Jahr ruhig..!“ [English Version below] Weihnachten – in den Prospekten eine Zeit der Harmonie, der Liebe, des Zusammenhalts. Und doch sieht die Idylle am Festtagstisch oft anders aus: Manchmal genügt ein Satz, um die Atmosphäre kippen zu lassen; plötzlich sitzen wir mitten in einem Streit über alte Fehden, neue …

Das Brandmauer-Dilemma: Widerstand als Zugehörigkeitskrise

English Version Below. Noch eine Wahlanalyse zur Landtagswahl in Thüringen und Sachsen? Jein. Am Wahlabend hatte ich spontan die Gelegenheit, im Deutschlandfunk Politikpodcast live über meine Forschung zu sprechen (hier die letzen zehn Minuten nachhören). Konkret ging es darum, wie das Gefühl, ausgeschlossen zu sein oder durch sozialen oder normativen Druck ausgeschlossen zu werden, eine …

[V] Psychologische Katalysatoren (durchbrechen)

Verschwörungserzählungen sind weiter verbreitet und wir empfänglicher dafür, als wir es uns wünschen würden – auch weil sie einen seelischen Nutzen für uns haben. Im letzten Teil der Reihe soll es nun um innere Faktoren gehen, die die Wahrnehmung und damit auch den Erfolg von Verschwörungsmythen auf der öffentlichen Arena, beeinflussen. Am Ende gibt es außerdem einige Tipps, wie wir der Verbreitung von Verschwörungserzählungen entgegnen können.

[IV] Verschwörungen für die Seele

Letztlich befriedigt der Glaube an Verschwörungen Bedürfnisse, die wir alle in unterschiedlicher Art und Ausprägung haben. Einfach gesagt: (1) Wir fühlen uns gerne sicher, wissen daher gerne Bescheid, (2) möchten uns in einer Gruppe wohl und manchmal auch überlegen fühlen und (3) brauchen eine Welt, die irgendwie Sinn macht. Das dient dem Selbstwert, der Selbstwirksamkeit und befriedigt unser inneres Herdentier. Was das im einzelnen Bedeutet, habe ich in Teil vier der Reihe über Verschwörungsmythen zusammengefasst.

[III] Trollt Euch! …oder lieber nicht?

Schnelle Kommunikationswege, zigfache Vervielfältigung scheinbare Omnipräsenz von Inhalten – das sind wesentliche Katalysatoren von Verschwörungserzählungen. Nach einer ersten Einführung und einer Charakterisierung der Menschen hinter den Mythen, geht es dieses Mal um die Rolle der Medien und ihrer Trolle. Sind sie die Wurzel allen Übels? Im Beitrag über die Herkunft von Verschwörungmythen ist zu lesen, …